Samstag, 7. September 2013

Herbstlicher Krustenbraten - tschüß Gartenkräuter...

 Ich habe "abgeerntet" ...
Der Herbst naht in schnellen Schritten und die Gartenkräuter fangen an zu verwelken. Salbei verwahre ich mir noch für die Kürbiszeit, da benötige ich ihn in rauen Mengen. Rosmarin wird in einen größeren Tpf gepflanzt, dann kommt er gut über den Winter. Den Rest meiner Kräuter habe ich abgeerntet und in einem Krustenbraten gesteckt: 
Schneidet den Braten rautenförmig bis zur Fettschicht ein. (Schärft vorher das Messer!). Dann habe ich den Braten (wenig) gesalzen, und mit Chilli, Lion Poivre (Pfeffermischung), Kräutern (bei mir waren es Thymian, Ysop, Salbei, Blattpetersilie, Estragon und Rosmarin) aus dem Garten und Olivenöl "massiert". 
In die Schnitte habe ich die Kräuter längs reingelegt und dazu noch Knoblauchzähen gesteckt. 
 
Nach ordentlicher Ruhezeit (bei mir waren es 24 Stunden, zwischendruch ein paar mal gewendet) kam das gute Ding - nachgesalzen und ausgestattet mit meinem neuen Thermometer auf den Grill. 

Bei 75°Kerntemperatur kam der Braten raus. Bei dem 2,2 kg schwerem Stück hat das bei 180°C gute zwei Stunden gedauert. Die Kruste war wunderbar aufgepoppt, verbrannte Kräuter und Knoblauch habe ich entfernt. 


Gott sei Dank hat es durch den verbrannten Knoblauch nicht bitter geschmeckt. Im Gegenteil! Es war köstlich und ich kann es nur jedem weiterempfehlen! Als Beilage gab es unseren Kartoffelsalat dazu. Der Braten schmeckte auch am nächsten und übernächsten Tag noch kalt als Aufschnitt prima.
Herbstlicher Krustenbraten vom Grill



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