Mittwoch, 29. Januar 2014

Nachgekocht: Glasnudelsalat mit Hack

Glasnudelsalat mit Hackfleisch und Garam Masala


Beim abendlichen Stöbern in meinen Lieblingsblogs bin ich bei Simone von Pi mal Butter auf diesen außergewöhnlichen, tollen Salat gestoßen, den Simone wiederum bei Christina von New Kitch on the Blog gefunden hat. Herrlich, ich liebe so einen Austausch! Nicht, daß das stöbern in Foodblogs meine Empathie für Kochbücher mildern könnte, aber es ist schön zu sehen, wie gute Rezepte weitergereicht und vielleicht noch ein Stück besser gemacht werden. Simones Beurteilung von Christinas Salat ließ mich jedenfalls genauer hinschauen: Sie schreibt: "Ich liebe den süß-sauren, würzigen, erfrischenden, knackigen Geschmack dieses Salats! Und dazu ist er so nahrhaft und genussbefriedigend, dass er locker als Hauptmahlzeit durchgeht – vor allem wenn man die ganze Schüssel davon vertilgt, so wie ich! Für Suchtgefährdete absolut nicht empfehlenswert!!!"
Da ich als prädestinierter Suchtmensch mir noch nie etwas sagen lassen hab', MUSSTE ich diesen Salat nachkochen!
Zudem habe ich Garam Masala noch nie Hackfleisch verwendet und ich war gespannt, ob - und wenn ja - wie das harmoniert!
Also an die Arbeit: ... weiter...

Ich habe mich (fast )an das Rezept von Simone gehalten, die sich (fast) an das Rezept von Christina gehalten hat:
Ihr benötigt für eine große Schüssel (ca. 2,5 Liter) 
300 g Glasnudeln, 
400 g Hackfleisch (ich habe halb und halb verwendet)
2 (ich habe 3) Knobizehen gehackt (ich habe gepresst)
3 TL Garam Masala (ich habe 2 genommen, da Ingo Holland sehr intensiv sind)
2 gehäufte TL geriebener frischer Ingwer,
3 TL Zucker (braun)
1 Bund Frühlingszwiebeln in feinen Ringen (ich: 2 dicke Frühlingszwiebeln, dafür 1 große rote Zwiebel gehackt)
5 EL frischer Limettensaft
3 EL Fischsoße
1-2 Chillischoten, Salz, Pfeffer, Olivenöl,
frischer Koriander (hatte ich nicht, bei mir gab es Blattpetersilie)

Zubereitung:
Die Nudeln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 3-5 Minuten ziehen lassen bis sie weich sind. Abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Da mir Reisnudeln grundsätzlich zu lang sind (warum sind sie bloß soooo lang? Die Hälfte wäre immer noch lang genug!) kürze ich sie nach dem Kochen einfach mit der Schere!

Das Hackfleisch und die rote Zwiebel in einer Pfanne mit Olivenöl scharf anbraten. Ich habe darauf geachtet, dass es wirklich braun und krümmelig wird.
Garam Masala, Knoblauch, Ingwer und Zucker dazugeben und alles kurz mitrösten. Pfanne vom Herd ziehen und das Hack auskühlen lassen. 



Frühlingszwiebeln dünn schneiden (ich mag keine rohen Zwiebeln, mir waren meine noch nicht dünn genug, ich würde sie beim nächsten mal kurz blanchieren, damit man nicht diesen extremen Zwiebelgeschmack im Mund hat, wenn man drauf beißt) und zu den Glasnudeln geben. Limettensaft, Fischsauce, Chilis, Blattpetersilie und Öl dazugeben. Das abgekühlte Hack mit in die Schüssel geben und gut verrühren. Beim Abschmecken habe ich mich nicht mehr an die Rezeptangaben gehalten, sondern mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Aber als Anhaltspunkt war es schon super! Ich habe noch rote Paprika gehabt und die kleingewürfelt dazugegeben da mir der Salat sehr Nudellastig war. Auch grüne Paprika - die ich selten verwende - könnte ich mir hier gut vorstellen.
Die Idee von Simone mit dem frischen Koriander hätte ich gerne übernommen, leider hatte ich keinen. Aber eines kann ich ausnahmslos sagen: Simone hat Recht! Der Salat ist 'ne Wucht und kommt bei mir auf die Liste der häufiger zu kochenden Gerichte! Ich könnte mir ihn auch schön mit Sesamöl und geröstetem Sesam vorstellen. Der beste Gatte von Allen war ebenfalls begeistert und hatte sofort einen passenden Whisky im Kopf. Also wird Euch dieser Salat vielleicht einmal bei einem Whisky-Dinner über den Weg laufen (über den Teller laufen hört sich hier irgendwie komisch an ;-) 
Die Kombination von Garam Masala und dem gebratenem Hack war klasse! Auf die Idee wäre ich nicht gekommen! Also Leute:
Entweder sofort nachkochen oder aber mindestens abspeichern und beim nächsten Grillabend/ der nächsten Einladung zur Mitbringparty, im nächsten Sommer als Hauptgericht kochen und genießen...
Vielen Dank Simone und Christina!
Eure Kati  
Nachtrag: noch immer mache ich diesen Salat gerne und häufig. Am liebsten, wennn es richtig warm ist und er kalt aus dem Kühlschrank kommt. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, die Gemüsemenge (also Paprika) als auch die Kräutermenge (glatte Petersilie kommt noch zu Hauf dazu) zu erhöhen wie ihr unschwer auf diesem aktuelleren Bild erkennen könnt! Probiert es einfach aus und schmeckt ab - mir ist dieser Salat noch nie nicht gelungen :-) 


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