Dienstag, 26. Mai 2015

Meine 6. & 7. Woche Weight Watcher - Abnehmen bei hohen emotionalen Belastungen?

Ein Mensch, der mir sehr, sehr nahe steht, ist mit einer grausamen Krankheit bewußtlos ins Krankenhaus eingeliefert worden. Alle Betroffenen sind fassungslos und es hat uns den Boden unter den Füßen weggerissen! 
Ich bin oft im Krankenhaus. Ans Kochen oder an neue Rezepte zu denken ist unmöglich. Ich weiß, dass in Streßsituationen die Menschen unterschiedlich reagieren. Der eine isst mehr als sonst, der andere isst gar nichts, der dritte isst nur ungesundes, der vierte betrinkt sich... Es scheint für mich nichts mehr zu sein, wie es mal war und auf allem liegt plötzlich ein dunkler Schatten. Doch ich versuche meine Ernährung der letzten 5 Wochen beizubehalten. Dabei hilft mir die Routine, die ich mir antrainiert habe. Ich habe immer eine Flasche Wasser in der Handtasche und trinke regelmässig. Außerdem kaufe ich haufenweise Bananen. Die muss man nicht einpacken, nicht warm machen, nicht kühl lagern. Die halten sich auch gut in Handtaschen. Bevor ich fettiges in der Krankenhauskantine esse, reiße ich mir eine Banane auf. Beim Einkaufen greife ich zu den vorgewaschenen und potionierten Salatmischungen. Tüte aufreißen, das Dressing aus dem Kühlschrank drüber - fertig! Das schafft man abends - auch wenn man ganz k.o. ist und sich nicht gut fühlt! Beim Treffen war ich nicht. Aber ich habe 400 Gramm abgenommen - auch wenn mir das jetzt als ganz unwichtig erscheint!  
 Die 7. Woche Weight Watcher
Hatte ich mich in der Woche zuvor noch einigermaßen gut unter Kontrolle, war mir in der 7. Woche alles egal! Die Nachrichten aus dem Krankenhaus wurden immer schlimmer, mein Essen ungesünder, unregelmäßiger, unüberlegter. Ich habe nichts abgenommen und es ist mir egal. 
Erst zum Ende der Woche habe ich gemerkt, dass ich nicht vergessen darf "mich um mich zu kümmern". Sonst überstehe ich die nächste Zeit nicht. Ich werde morgen zum Friseur gehen. Ich werde mich wieder schminken und ich werde ab sofort wieder anfangen bewußt zu essen. Gegen alles andere bin ich leider machtlos!

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