Dienstag, 4. September 2012

Es ist soweit - Kürbiszeit....




Wie in jedem Jahr freue ich mich unendlich, wenn sie wieder reif sind! Die Kürbisse. Seit September 2009 beziehen wir unsere Kürbisse vom Kürbishof Ligges in Afferde! Was für ein visuelles und kulinarisches Erlebnis! Ich kann es nur jedem, der hier in der Nähe wohnt empfehlen, dem Kürbisshof und der netten Familie Ligges mit ihrem ebenso netten Team einen Besuch abzustatten! Die Kontaktdaten und die Wegbeschreibung findet ihr hier: http://www.hof-ligges.de/
Ich persönlich habe es mir zur Herausforderung gemacht, jedes Jahr einen neuen Kürbis zu zubereiten. Bislang ist der Butternut mein Lieblingskürbis. In Spalten geschnitten (ca. 6mm dick) und mit Butteröl, Salz und Salbei in den Ofen geschoben backt er dort 15-20 Minuten bei 180 Grad. Er schmeckt köstlich warm als „Sättigungsbeilage“ oder kalt als Antipasti. Ich schneid ihn auch in unsere geschmorte Gemüsepfannen (dann roh) und brate ihn wir Kartoffeln. Köstlich ist er mit Piementon de la vera und dem Luisenthaler Solesalz gebraten (Piementon erst zum Schluß drangeben, sonst wird es bitter). So hab ich ihn meiner Tochter als „Kinderpommes“ verkauft und sie war begeistert!
In diesem Jahr koche ich ebenfalls auf dem Kürbishof. Diesmal habe ich mir das Thema „Orientalisch und Fingerfood“ ausgesucht! Ich muss etwas getrunken haben, als ich das der Ute durchgesagt habe. Irgendwie hab ich den Dreh noch nicht gefunden und im Refugio wird noch kräftig probiert, gebacken, gekocht, püriert und sogar frittiert! Ein paar Tage hab ich noch Zeit, laßt Euch überraschen, ich tue es auch ;-)
Ein einziger Salat steht schon! Der ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf Ottolenghis! Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi haben „Das Kochbuch“ herausgebracht. Es trägt den Untertitel mediterran, orientalisch und raffiniert. Ist doch wie für mich geschrieben, oder! Und was soll ich Euch sagen: der Salat ist köstlich!!!! Ihr benötigt: 


 Couscous mit getrockneten Aprikosen und Kürbis
Zutaten für 4 Personen
Olivenöl, 1 große Zwiebel, 50 gr. Getrocknete Aprikosen, 1 kleinen Butternusskürbis  (etwa 500gr), geschält (hab ich nicht gemacht, ging auch), und in 2 cm große Würfel geschnitten.
250 gr. Couscous, 400ml Gemüsefond, 1 Prise Safranfäden, 3 EL gehackte Estragonblätter, 3 EL gehackte Minze, 3 EL gehackte glatte Petersilie, 1 ½ TL Zimt, Schale von der Bio-Zitrone (ich hab Ingo Hollands Zitronenmyrte genommen), Maldon Sea Salt, schwarzer Pfeffer
Backofen auf 180°Celsius vorheizen und ein wenig Öl erhitzen. Zwiebelringe und 1 Prise Salz hineingeben und goldbraun werden lassen.
Getrocknete Aprikosen mit heißem Wasser übergießen, dass sie gerade bedeckt sind. 5 Minuten quellen lassen, dann abgießen und in 5 mm große Würfel schneiden.
Den gewürfelten Kürbis mit Olivenöl , Salz und Pfeffer mischen, auf einem Backbleck verteilen und 25 Minuten rösten bis er etwas Farbe angenommen hat und ziemlich weich geworden ist.
Während der Kürbis im Ofen gart, den Couscous zubereiten: Den Fond mit dem Safran zum Kochen bringen. Couscous in eine große hitzefeste Schüssel füllen und mit dem kochenden Fond und ein wenig Olivenöl übergießen. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 10 Min. quellen lassen. Danach sollte der Couscous die ganze Flüssigkeit aufgesogen haben. Mit einer Gabel den Couscous auflockern, dann die Zwiebelringe, den Kürbis, die Aprikosen, die Kräuter, den Zimt und die Zitronenmyrte zugeben und sorgfältig vermischen. Dabei die Kürbiswürfel möglichst nicht zerdrücken. Probieren und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Lauwarm oder kalt servieren.

Ich habe dazu noch einen Dipp gemacht:
Creme fraiche, ein wenig Luisenthaler Solesalz und Blutorangenbalsam vermischen und über den Salat geben! Wir finden es richtig lecker und ich bin gespannt, was die Gäste des Kürbishofes am 19. September dazu sagen! 


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