Freitag, 6. November 2015

Buntes Curry-Herbstgemüse - zu Pasta, Reis, Gnocchi oder als Eintopf...

Eine Riesenauflaufform mit fertigem Herbstgemüse! Hier mal mit Hühnchenbrust...und mit Schatten vom Fotografieren!
 Einfacher geht es nicht! Und gesünder wohl auch nicht! Und wie ihr es letztendlich esst, bestimmt ihr selbst - es schmeckt immer gut!
Hier geht es weiter....


Ihr benotigt: 
Fast jedes Gemüse, welches gerade zu bekommen ist. Ich verwende am liebsten: 
Hokkaido-Kürbis, Zucchini, rote Paprika, Möhren, Gemüsezwiebel, Champions. Gut zu gebrauchen sind außerdem Blattpetersilie und/ oder Schnittlauch
Zur Sauce braucht ihr: 
Sahne (ich verwende eine Küchensahne mit 15% Fett), Gemüsebrühe
Zum würzen: 
Salz, wenn ihr es pikant liebt: Curry Anapurna, wenn Kinder mitessen: stattdessen Curry Maharadja. Beide sind extrem fruchtig, der eine scharf, der zweite sehr mild.
Das war es schon! 
So geht es: 
Das ganze Gemüse klein schneiden. Achtet jetzt nur darauf, welches Gemüse welche Garzeit hat. Dementsprechnd unterschiedlich groß sollte es geschnitten werden. D.h. in meinem Fall schneide ich die Möhren relativ dünn, der Kürbis wird auch in kleinere Stücke geschnitten. Paprika und Zucchini dürfen größer bleiben. Normal große Champions (ich hasse dieses Wort eigentlich, was ist schon normal??) werden halbiert. Ausnahme mache ich mit den Zwiebeln. Die schneide ich so klein wie möglich. So können sie ein wenig zur Bindung beitragen. Nun werft ihr alles zusammen in eine ausreichend große Auflaufform. 
Würzt nun die Sahne mit aufgelöster Gemüsebrühe (nehmt ein wenig warmes Wasser und verrührt die Brühe darin) und dem gewünschten Curry. Probiert ein wenig! Es darf ruhig ein wenig versalzen schmecken, das Gemüse benötigt ausreichend Würze. Und die Beilage schluckt am Ende auch noch einiges an Geschmack! Nur zu scharf sollte es nicht werden. Der Curry zieht noch und wird in warmen Zustand intensiver! Die gewürzte Sahne über das Gemüse schütten und nun alles für 40 Minuten bei 165° Umluft in den Ofen schieben. Ich verwende soviel Sahne, dass das Gemüse in der Regel zu 2/3 bedeckt ist. Nach ca. 20 Minuten rühre ich das Ganze noch einmal um. Nun habt ihr erst einmal genug Zeit die Kräuter zu hacken und die gewünschte Beilage zu kochen. Ich esse am liebsten Vollkorn-Nudeln oder Wildreis dazu. 
Ihr könnt Euch auch überlegen, Gambas oder Hühnchengeschnetzeltes dazu zu machen. Die Gambas brate ich separat im Wok und mische sie ganz zum Schluß unter das Gemüse. Die Hühnerbrust pariere, würfle und salze ich und brate sie kurz in der Pfanne an. Die kurzgebratenen Stücke kommen dann für die letzten 20 Minuten einfach mit in das Gemüse. Schaut nur zu, das sie gut untergerührt sind. Sonst trocknet das Fleisch an der Oberfläche zu sehr aus. 
Hier habe ich das Herbstgemüse mit frischen Orechiette-Nudeln und Gambas aus dem Wok gemacht.
 Falls ihr einen Eintopf mit Kartoffeln machen wollt: 
Dann schneidet die Kartoffeln gleich mit in das Gemüse! Das müssen dann kleine Würfel sein, kleiner als der Kürbis, dann dürfte das passen! Wenn ihr das Gemüse nach 40 Minuten probiert, testet auf jedenfall einen Kartoffelwürfel. Ist der gut, ist alles andere auch gut!

Nach 40 Minuten das Gemüse aus dem Ofen holen, noch einmal mit Salz und Curry abschmecken, die klein gehackten Kräuter unterheben und mit der Wunschbeilage servieren....! Schmeckt gut!!

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