Montag, 8. August 2016

London 07/2016 - Tag 1-The City

Wieso ich mit der besten Tochter nach London reiste...
Es war einmal.... ein Grillwettbewerb von Antenne Unna, den ich auch dank meiner Beiköchin Eva-Lotta gewann...


... und als ersten Preis - man glaubt es kaum, gab es eine 4-tägige Busreise nach Paris! Diese trat ich mit meiner besten Unterstützerin und größtem Fan Eva-Lotta an! Wäre ich sonst nie auf die Idee gekommen eine Busreise zu unternehmen, war diese Reise ganz fantastisch und den Reiseveranstalte, Hafermann Reisen, kann ich wirklich empfehlen! 
Vier Tage nur ganz für Evi und mich  - das hatten wir an gemeinsamer Zeit noch nicht einmal im Wochenbett! Und wir fanden es so großartig, das wir uns versprochen haben jedes Jahr eine Reise gemeinsam zu unternehmen! 

Während der Mama mangels Sponsor eher eine innerdeutsche Städtereise im familiären Wohnmobil vorschwebte, träumte die beste Tochter der Welt tatsächlich von London! Und was haben wir Eltern ihr beigebracht: wenn man von etwas träumt sollte man alles "Himmelsherrgott"-Mögliche (und das ist eine der ganz wenigen Situationen, bei denen man ausnahmsweise fluchen darf auch wenn kein Fußballspiel ist!) dafür tun, dass es auch Wirklichkeit wird! Also setzte sich unsere Tochter vor den PC, tauchte eins ins www und schaute nach günstigen Flügen und hatte mich bei genau 53,- € pro Person (Hin- und Rückflug) überzeugt! (Dass der Koffer doppelt so teuer war und die Londoner sich die Luft zum atmen bezahlen lassen, wußten wir beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht.) Über HRS tatsächlich ein günstiges (und empfehlenswertes) Hotel in London Layton gefunden, war die Reise schnell gebucht! 
 
Stadtteil THE CITY – Tag 1
Nach einem kurzem Flug landeten wir um 7.00 Uhr Ortszeit in London Stanstead. In 45 Minuten ging es dann mit dem Stanstead Express (alle 10 Minuten vom Flughafen aus) direkt  ins Herz von London City: Liverpool Station. Hier kauften wir uns eine Oyster Card die das Fahren mit Bus, Tube und Bahn ohne ewig erneutes lösen einer Fahrkarte ermöglicht. Für Evi und mich (Adult + Child) waren für die 6 Tage in unserer Zone (gesamte City +Destrict bis Leyton) schon mal 78 Pfund weg, (nach den 90 Pfund für Stanstead/ London und zurück..;-)
Wir fuhren erst einmal direkt zum Hotel, dem erst kürzliche eröffneten Lion & Key im Londoner Vorort Leyton um einzuchecken und unserem wohl–weislich leichten Koffer loszuwerden.
Von der Underground bis zum Hotel sind es zu Fuß eine Viertelstunde Fußweg. Die Straße ist gesäumt von kleinen Lebensmittelgeschäften und Restaurants bei denen wir uns noch kurzerhand mit frischem Wasser und Obst versorgten. Eingecheckt im Hotel machten wir uns sofort auf den Weg, London zu entdecken.  Zurück ging es ersteinmal wieder zur Liverpool-Station. Dort sind wir eingekehrt in die nächste Organic Fast Food-Kette EAT um den mittlerweile doch knurrenden Magen zu beruhigen. Nun ja einmal dort gewesen, können wir diese Kette nicht weiterempfehlen. Da gibt es bessere! Aber Essen stand (heute) auch nicht im Vordergrund. Wir wollten an unserem 1. Tag „The City“ besichtigen. Gesagt getan! Mit unseren 2 Reiseführern bewaffnet erkundeten wir den Stadtteil zu Fuß. Mein 1. Eindruck: voll, viele Baustellen, laut und ganz viel alt neben neu! 


Wie um Himmels Willen kommen die Englänger auf die Idee so eine Gurke inmitten all‘ ihrer schönen altertümlichen Häuserpracht zu setzen?  Ein wenig Nostalgie kam dann an der Tower Bridge auf.

 Hier sieht man die modernen Hochbauten nicht so. Natürlich mussten wir in den Tower of London, die Kronjuwelen besichtigen! Und die 37 Pfund (Erwachsene 25, Kinder 12 Pfund „Spende“) sowie die 45 Minuten Wartezeit haben sich für uns ausgezahlt.


 So ein Prunk, so ein Glamour! So schön! Immerhin die größte Juwelen-Sammlung der Welt und der größte Diamant ever den man hier zu Gesicht bekommt!
Auf weiteres Schlangestehen an den anderen Towern haben wir verzichtet. Leider hatte es angefangen zu regnen, was uns aber nicht davon abgehalten hat, über die Tower Bridge zu laufen! Die armen asiatischen Hochzeitspaare, die sich hier alle haben fotografieren lassen. Die Kleider waren total durchnässt - aber die Frauen hielten tapfer durch und lächelten fröstelnd in einer Tour!
An der anderen Seite der Themse ging es für uns weiter. 


Ein schöner Fußweg zu den HAY's - Galleria (lohnen nicht wirklich) bis zum BoroughStreet Food Market (sehr empfehlenswert). 


Der Borough Market hat seine Ursprünge im 13. Jahrhundert und ist dem ein oder anderen vielleicht als Drehort von "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" oder "Harry Potter - Der Gefangene von Askaban" bekannt

  Entweder man genießt hier, auf einem der ältesten Lebensmittelmärkte Londons ursprüngliche Street Food Küche oder schlendert noch ein paar Meter weiter an „The Hind“ – einem getreuen Nachbau eines Piratenschiffes vorbei, besichtigt die kleinen Gassen mit ihren urigen Restaurants und Pubs und genießt den Ausblick auf einer der vielen Terrassen….
In einem der ältesten Pubs Londons kann man den Abend dann gut gesättigt und bei einem anständigen Ale ausklingen lassen….
Wer mit einer Tochter reist, die auf frische Säfte und gesundes Essen steht, dem kann ich die Wagamama-Kette - gegenüber des ältesten Pubs an der Themse empfehlen. Für uns war es das erste Mal, dass wir hier Essen und Getränke probiert haben und wir waren sehr angetan! 


Die Nudeln hausgemacht, viel frische Kräuter und frisches Gemüse, das Essen erstaunlich würzig abgeschmeckt und der Orangensaft soll angeblich besser schmecken als im Refugio (glaube ich nicht- das lag bestimmt daran, dass ich erst in den Pub wollte).
Abends sind wir halbtod ins Bett gefallen und konnten uns nur noch kurz feiernd und spärlich bekleidet im Bett aufbäumen, als wir die Reservierungsbestätigung für Yotam Ottolenhis "Nopi" erhielten! 
 
(Also ehrlich gesagt waren wir nach der Bestätigung nicht mehr ganz so müde, es war eher so wie hier: kennt ihr Dancing Queen ???)

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